Workshops am Vormittag: Tag 1

Workshop 1: VR Tour im Quartier, 1. Gruppe

Michael Lange zeigt, wie Virtual-Reality-Touren umgesetzt werden können. Die Erstellung eigener virtueller Rundgänge ist relativ einfach möglich. Dazu wird keine spezielle 360-Grad-Kamera benötigt, das eigene Smartphone reicht völlig aus. Mit der entsprechenden Software lassen sich die Fotos mit zusätzlichen Informationen versehen und untereinander verknüpfen. Im Workshop wird neben der Erstellung von 360-Grad-Fotos Wissenswertes rund um den Webdienst „H5P“ vermittelt sowie wie sich die erstellten Touren in die eigene Homepage einbauen lassen.

Workshop 2: Erklärfilme produzieren, 1. Gruppe

Was ist ein Erklärfilm? Mit welchen Techniken lässt sich dieses Format unkompliziert und schnell umsetzen? Violet Azimi gibt Antworten auf diese Fragen. Die Teilnehmenden produzieren selbst einen kurzen Erklärfilm. Gebraucht werden Computer, Handy, Papier und Stifte.

Workshop 3: Game Design (Pavillon Prison Break), 1.Gruppe

Marcus Munzlinger stellt das Projekt „Pavillon Prison Break“ vor. Es verbindet kulturelle, historische und politische Bildung mit einem innovativen medienpädagogischen Ansatz – dem des kollaborativen Game Designs. In einem fortlaufenden Prozess werden immer neue Level entwickelt, um die Auseinandersetzung mit der vielschichtigen Geschichte des Ortes in Hannover, an dem sich heute das Kulturzentrum Pavillon befindet, immer differenzierter auszugestalten. Im Workshop werden historische Informationen mit Elementen des kreativen und kollaborativen Schreibens für einen digitalen Arbeitsprozess mit einem Content-Management-System angereichert. Es wird demonstriert, welche sozialen Umstände und Gruppen innerhalb einer Spielgeschichte thematisiert werden können, um anhand dieser in den Prozess des Charakterdesigns einzusteigen. Die Ergebnisse werden im Nachmittagsworkshop zur Entwicklung einer Storyline aufgegriffen. Programmierkenntnisse sind nicht notwendig!

Workshop 4: Digitales Storytelling mit Instagram

Franziska Dusch ist in der kulturellen Stadtteilarbeit aktiv und berichtet von ihren Erfahrungen mit digitalem Storytelling per Instagram. Wie lässt sich Instagram nutzen, um die eigene soziokulturelle Arbeit bekannter zu machen? Was ist eine Story, was ein Beitrag und welche Möglichkeiten bieten Reels? Wie lassen sich über Instagram kurze Geschichten erzählen, um Menschen über die eigene Einrichtung oder das Projekt zu informieren und sie dafür zu begeistern? Erfahrungen mit Instagram sind nicht notwendig, aber möglichst die Bereitschaft, in Vorbereitung auf den Workshop einen eigenen Account anzulegen, um die Tools bei Instagram unter Anleitung ausprobieren zu können.

Workshop 5: Ideen visualisieren

Pablo Ientile zeigt, wie sich Ideen als Zeichnung zu Papier bringen lassen. Außerdem regt er einen Austausch über Workshop-Konzepte an, die helfen, mit einfachen Mitteln zu zeichnen. Die Zeichnungen sollen dabei unterstützen, Ideen und Visionen nicht mehr zu vergessen. Teilnehmer*innen brauchen Papier, Bleistifte und Computer, Handy oder Tablet.

Workshop 6: Impro Playground!

Stefan Hillebrand vom Mannheimer Improvisationstheater DRAMA light stellt in diesem Workshop wichtige Grundlagen des Improtheaters vor. Das geht auch online, meint er und und zeigt in dem Workshop, dass Spontanität und gemeinsames Spiel auch im virtuellen Raum möglich sind. Es wird neu adaptierte Übungen geben und bewährte, die online besonders gut umgesetzt werden können. In jedem Fall warten ein abwechslungsreiches Programm und viel Spaß auf die Teilnehmer*innen.

Workshop 7: Stadtteilarbeit mit der g³- Methode

Stadtteilarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit vielfältigsten Perspektiven und Interessen zu tun hat, die im Alltag nicht immer leicht vereinbar scheinen. Umso so mehr braucht es eine Arbeitsweise, die dieser Diversität nicht nur gerecht wird, sondern sie im besten Fall auch zum Vorteil für letztlich bessere Lösungen werden lässt. Mit der g³-Methode gibt es basierend auf Bausteinen aus dem Design Thinking einen konkreten Ansatz, der es heterogenen Gruppen beliebiger Größe ermöglicht, ohne professionelle externe Moderation in kurzer Zeit zu konkreten Ergebnissen zu gelangen. Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten reicht von der Verbesserung von Zusammenarbeit im Team über die Gestaltung von Kooperationen bis zur Realisierung komplexer partizipativer Prozesse. Zu diesem Zweck fokussiert die Methode auf praxisnahe Themen wie Bedürfnisklärung, Ideenentwicklung sowie Prototypengestaltung und – testung. Sie umfasst insgesamt sechs Prozessleitfäden, die bedarfsorientiert sowohl im Ganzen, als auch einzeln oder in vielfältiger Kombination einsetzbar sind. Moritz von Rappard stellt die Methode praktisch vor und geht in den gemeinsamen Austausch über Möglichkeiten der Anwendung. Das Handbuch dazu kann im Anschluss gerne kostenlos heruntergeladen und sofort und überall analog und digital zur Anwendung gebracht oder alternativ auch als Dienstleistung gebucht werden: https://g3-methode.de/.

 
Workshops am Nachmittag: Tag 1

Workshop 1: VR Tour im Quartier, 2. Gruppe

Michael Lange zeigt, wie Virtual-Reality-Touren umgesetzt werden können. Die Erstellung eigener virtueller Rundgänge ist relativ einfach möglich. Dazu wird keine spezielle 360-Grad-Kamera benötigt, das eigene Smartphone reicht völlig aus. Mit der entsprechenden Software lassen sich die Fotos mit zusätzlichen Informationen versehen und untereinander verknüpfen. Im Workshop wird neben der Erstellung von 360-Grad-Fotos Wissenswertes rund um den Webdienst „H5P“ vermittelt sowie wie sich die erstellten Touren in die eigene Homepage einbauen lassen.

Workshop 2: Erklärfilme produzieren, 2. Gruppe

Was ist ein Erklärfilm? Mit welchen Techniken lässt sich dieses Format unkompliziert und schnell umsetzen? Violet Azimi gibt Antworten auf diese Fragen. Die Teilnehmenden produzieren selbst einen kurzen Erklärfilm. Gebraucht werden Computer, Handy, Papier und Stifte.

Workshop 3: Game Design (Pavillon Prison Break), 2. Gruppe

Marcus Munzlinger stellt das Projekt „Pavillon Prison Break“ vor. Es verbindet kulturelle, historische und politische Bildung mit einem innovativen medienpädagogischen Ansatz – dem des kollaborativen Game Designs. In einem fortlaufenden Prozess werden immer neue Level entwickelt, um die Auseinandersetzung mit der vielschichtigen Geschichte des Ortes in Hannover, an dem sich heute das Kulturzentrum Pavillon befindet, immer differenzierter auszugestalten. Im Workshop werden historische Informationen mit Elementen des kreativen und kollaborativen Schreibens für einen digitalen Arbeitsprozess mit einem Content-Management-System angereichert. In diesem Workshop werden Vielschichtigkeit und Ambivalenzen von Spiel-Charakteren ausgelotet und in Beziehung gesetzt, die aus dem Vormittagsworkshop entstanden sind, um so in den Prozess der Erarbeitung einer Storyline einzutreten. Eine Teilnahme am Vormittagsworkshop ist nicht notwendig.

Workshop 4: Gemeinsam Herausforderungen meistern per Hackathon

Ein Hackathon (Wortschöpfung aus Hack und Marathon) ist eine Methode zur Entwicklung von Soft- oder Hardwarelösungen, die auch im Bildungs- und Kulturbereich genutzt wird, um als Gruppe gemeinsam Hacks – einfache Lösungen eines nicht trivialen Problems – zu entwickeln. Jan Kus und Martha Biadun von der Railslove GmbH führen an einem praktischen Beispiel aus der Stadtteilarbeit in die Methode ein. In der praktischen Anwendung werden dabei ganz nebenbei auch Online-Tools wie das Miro Whiteboard erprobt.

Workshop 5: Youtube

„Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ Viel passender als Richard David Precht kann man es nicht auf den Punkt bringen, wenn es darum geht, einen Youtube-Kanal aufzubauen. Das Rad wird hier nicht neu erfunden. Durch „Remixen“, schnelle Schritte und regelmäßiges Beobachten verschiedener Faktoren ist es möglich, hier mitzumischen. Niloufar Behradi-Ohnacker verschafft einen Überblick in das Thema Video-Publishing.

Workshop 6: Jugendbeteiligung am Beispiel crossmediales Stadtmagazin

Die politische Bildnerin Raphaela Becker stellt anhand des crossmedialen kasselweiten Jugendmagazins „Punkt“ politische Jugendbildung und -beteiligung in Verbindung mit Medien vor. Vor dem Hintergrund des Kasseler Beteiligungsmodells, mit dem die Kommune feste Strukturen für gelingende Jugendbeteiligung verankert hat, tauschen sich die Teilnehmenden darüber aus, welche Beteiligungsmöglichkeiten in ihren Quartieren vorhanden sind und welche sie sich wünschen. Am Beispiel eines Projektes von „Punkt“ wird aufgezeigt, wie Jugendbeteiligung im Quartier konkret umgesetzt werden kann, um über die Vorstellung eigener Projekte Gelingensbedingungen erfolgreicher Beteiligungsprojekte zu ermitteln und zu diskutieren.

Workshop 7: Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien machen in letzter Zeit immer häufiger Schlagzeilen. Dabei ist das Phänomen an sich gar nicht neu: Seit dem Mittelalter versuchen Menschen, bestimmte Ereignisse als finstere Machenschaften von dubiosen Machthabenden darzustellen. Rebecca End schaut mit den Teilnehmenden hinter die Kulissen der Entstehung von Verschwörungstheorien. Die Gruppe versucht sich praktisch selbst als Verschwörungstheoretiker*innen und diskutiert Lösungsansätze.

 
Workshop Tag 2

Workshop 1: Minecraft in der Stadtteilarbeit

Mit dem Online-Game Minecraft können Kinder, Jugendliche und Erwachsene kinderleicht eigene Städte bauen, also Gebäude planen, die virtuelle Welt erkunden und andere Mitspieler*innen mit Materialien versorgen. Christoph Weise begleitet die Erprobung des Spiels und moderiert einen Austausch über Potentiale des Spiels für die Stadtteilarbeit. Teilnehmer*innen benötigen einen Laptop oder Computer und bekommen vorab einen Link zum kostenfreien Download der Spielumgebung.

Workshop 2: Stadtteilarbeit visuell mit Canva unterstützen

Canva ist eine Grafikdesign-Plattform, mit der Präsentation, Poster, Beiträge für Social Media und andere visuelle Inhalte erstellt werden können. Es ist (auch) als Gratisvariante im Internet und auf Mobilgeräten verfügbar und integriert Millionen von Bildern, Schriftarten, Vorlagen und Illustrationen. Die Erstellung eigener grafischer Inhalte ist damit relativ einfach möglich. Die Medienpädagogin Cherstin Vogel stellt die Plattform vor und zeigt die ersten Grundschritte. Die Teilnehmenden benötigen Laptop, Computer, Handy oder Tablet.

Workshop 3: Argumentationstraining gegen Diskriminierung

Im Workshop wird es um die Auseinandersetzung mit diskrimierenden und autoritären Parolen und Verhaltensweisen gehen. David Aderholz stellt praktische Situationen aus seiner Arbeit vor. Gemeinsam werden Möglichkeiten, dagegen zu argumentieren, erarbeitet und ausprobiert. Der Workshop lebt vom Austausch und von Interaktionen, deshalb brauchen die Teilnehmenden in jedem Fall ein Mikrofon und eine Kamera.

Workshop 4: Online Beteiligung mit adhocrazy.plus

Ihr seid überzeugt von demokratischer Teilhabe und möchtet eure Beteiligungsprojekte gerne digital umsetzen? In diesem Workshop geben Max Westbrock und Carolin Klingsporn von Liquid Democracy e.V. eine praktische Einführung in das Thema digitale Beteiligung und wie diese mit der Open-Source-Software Adhocracy umgesetzt werden kann. Die Software wird seit über 12 Jahren von Liquid Democracy e.V. weiterentwickelt und steht in Form der Plattform adhocracy.plus allen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Im Laufe des Workshops konzipieren die Teilnehmenden einen eigenen Beteiligungsprozess und setzen diesen eigenständig auf adhocracy.plus um.

Workshop 5: Game Design (Pavillon Prison Break), 3. Gruppe

Marcus Munzlinger stellt das Projekt „Pavillon Prison Break“ vor. Es verbindet kulturelle, historische und politische Bildung mit einem innovativen medienpädagogischen Ansatz – dem des kollaborativen Game Designs. In einem fortlaufenden Prozess werden immer neue Level entwickelt, um die Auseinandersetzung mit der vielschichtigen Geschichte des Ortes in Hannover, an dem sich heute das Kulturzentrum Pavillon befindet, immer differenzierter auszugestalten. Im Workshop werden historische Informationen mit Elementen des kreativen und kollaborativen Schreibens für einen digitalen Arbeitsprozess mit einem Content-Management-System angereichert. In diesem Workshop wird Erzählen in Verbindung mit Aktion gedacht: Die narrativen Ergebnisse aus den beiden Workshops am Donnerstag werden in Handlungsaufforderungen an die künftigen Spieler*innen überführt. Eine Teilnahme an den vorherigen Workshops ist nicht notwendig.

Workshop 6: Hass im Netz und digitale Zivilcourage

Mit „LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz“ wird der Welle aus Hass, Herabwürdigen und Beleidigungen im Internet eine Bewegung der digitalen Zivilcourage entgegen gesetzt. Viele Internetnutzer*innen wollen sich für ein positives Miteinander im Netz einsetzen, aber wissen nicht, wie. Im Workshop vermittel ein*e LOVE-Storm Trainer*in einen Überblick über verschiedene Phänomene von Hass im Netz. Die Teilnehmehmenden können trainieren, wie sie Hasskommentaren effektiv entgegen treten können. Um den Hass zu stoppen, richtet sich LOVE-Storm nicht vorrangig an die Angreifer*innen, sondern immer an alle Beteiligten. In jeder Aktion möchte LOVE-Storm: 1.) Angegriffene stärken und solidarisch intervenieren, 2.) Zuschauende aktivieren sich gegen Hass zu positionieren und 3.) Angreifende gewaltfrei Grenzen setzen. Schwerpunkt des Workshops ist daher ein Rollenspiel, bei dem die Teilnehmenden in verschiedene Rollen schlüpfen. Dabei können sie ausprobieren, welche Ansätze und Strategien im Umgang mit Hass funktionieren und welche eher zur Eskalation beitragen.